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Definition waffe strafrecht

Als letzte Qualifikation sieht § 244 I Nr. 3 StGB auch noch den Wohnungseinbruchsdiebstahl vor. Insoweit ist die Qualifikation nichts anderes als ein Spezialfall des Regelbeispiels in § 243 I S. 2 Nr. 1 StGB, denn der Fall liegt ähnlich, nur dass der Diebstahl aus einer Wohnung heraus erfolgt. Die häusliche Privatsphäre ist hier zusätzlich zum Eigentum auch noch betroffen. 175 weitere Lernvideos mit den besten Erklärungen 970 Übungen zum Trainieren von Prüfungsschemata und Definitionen Prüfungsnahe Übungsfälle und zusammenfassende Podcasts Das gesamte Basiswissen auch als Skript auf 1142 Seiten § 24 StGB unterscheidet zwischen dem Rücktritt des Alleintäters, Abs. 1, und dem Rücktritt bei mehreren Tatbeteiligten, Abs. 2. In beiden Fällen ist ein Rücktritt nur dann möglich, wenn der Versuch... 2. Zeitlicher Geltungsbereich. 1 Nach diesem Gesetze wird beurteilt, wer nach dessen Inkrafttreten ein Verbrechen oder Vergehen begeht.. 2 Hat der Täter ein Verbrechen oder Vergehen vor Inkrafttreten dieses Gesetzes begangen, erfolgt die Beurteilung aber erst nachher, so ist dieses Gesetz anzuwenden, wenn es für ihn das mildere ist § 224 nennt fünf verschiedene Begehungsweisen, die kumulativ verwirklicht sein können, was bedeutet, dass Sie alle Nummern bei Vorliegen entsprechender Anhaltspunkte durchprüfen müssen. Im Einzelnen gibt es folgende „gefährliche Körperverletzungen“:

Waffen - Definition, Begriff und Erklärun

Der Täter muss die Waffe oder das gefährliche Werkzeug bei sich führen und zwar zwischen Versuchsbeginn und Vollendung des Diebstahls. Ob das Bei-sich-führen in der Beendigungsphase ausreicht ist nicht abschließend geklärt, da insoweit ein schon vollendetes Delikt und damit eine an sich schon begangene Tat noch qualifiziert werden würde. Auf keinen Fall reicht ein Bei-sich-führen vor dem Versuchsstadium. Auf eine Verwendung kommt es gerade nicht an. Der Gegenstand muss nur unmittelbar zur Verfügung stehen, soll heißen, der Täter muss ihn weder in der Hand, noch am Körper tragen um die Qualifikation zu verwirklichen. Der Zeitaufwand, den der Täter benötigt um sich des Werkzeuges zu bedienen darf aber nicht gravierend sein. Der Täter kann den Gegenstand auch am Tatort erst an sich nehmen oder anfinden, nicht nötig ist, dass er ihn mitbringt. Umstritten ist wieder, ob dem Täter ein Teilrücktritt von der Qualifikation zugesprochen werden kann, wenn er noch vor dem Versuchsbeginn die Waffe oder das Werkzeug wegwirft oder sich ihrer auf andere Art und Weise entledigt. Definition: Waffe Unter einer Waffe ist eine Waffe im technischen Sinn zu verstehen. Umfasst werden gebrauchsbereite Werkzeuge, die nach ihrer Art der Anfertigung nicht nur geeignet, sondern allgemein auch dazu bestimmt sind, Menschen durch ihre mechanische oder chemische Wirkung körperlich zu verletzen (1) Wer einen Menschen mit der Begehung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bedroht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. Die folgenden Ausführungen werden maßgeblich anhand des Diebstahls mit Waffen dargestellt. Sie gelten entsprechend aber auch für den schweren Raub.

Die Definition des gefährlichen Werkzeugs in § 224 I Nr. 2 StGB stellt entscheidend auf dessen konkrete Verwendung ab, Deswegen lässt sie sich auf §§ 250 I Nr. 1a; 244 I Nr. 1a; 113 II 2 Nr. 1 StGB nicht übertragen, da in diesen Vorschriften nur das Beisichführen des Werkzeugs und keine Verwendung gefordert wird In der Literatur wird überwiegend vertreten, dass das Opfer die unterstützungsbereite Person am Tatort auch wahrgenommen haben müsse, da es nur dann auch aufgrund seiner psychischen Zwangslage in seiner Verteidigung eingeschränkt sei. Das StGB: zuletzt geändert durch Gesetz vom 03.03.2020 ( BGBl. I S. 431 ) m.W.v. 13.03.202 Strukturen und Schemata des Strafrechts und Zivilrechts. Prüfungsaufbau, Tatbestände, Anspruchsgrundlagen. Definitionen und Gesetzestexte - Strafrecht Von Jan Knupper

1. Diebstahl mit Waffen (§ 244 Abs. 1 Nr. 1a StGB)

Eine das Leben gefährdende Behandlung liegt vor, wenn die Verletzungshandlung generell geeignet ist, das Leben des Opfers in Gefahr zu bringen. Im Sinne von § 244 Abs. 1 Nr. 1 a StGB gefährlich ist nach Ansicht des Senats ein Werkzeug, wenn es objektiv geeignet ist, erhebliche Verletzungen zu verursachen, und damit dem Täter bei Begehung des Diebstahls die jederzeitige Mö - Das OLG Schleswig hat mit dem Urteil vom 16.06.2003 (Az: 1 Ss 41/03) folgendes entschieden:Das angefochtene Urteil des Amtsgerichts Lübeck vom 13 Doch wann wird der Einsatz eines Autos von einer einfachen zu einer gefährlichen Körperverletzung? Der Wortlaut des § 224 Abs. 1 Nr. 2 Alt. 2 StGB hilft hier weiter. Denn eine gefährliche Körperverletzung verwirklicht, wer die Verletzung mittels eines gefährlichen Werkzeugs begeht. Nach ständiger Rechtsprechung des BGH muss die Körperverletzung durch ein von außen unmittelbar auf den.

Definition: Waffe [StGB

  1. Definition Waffe Eine Waffe i.S.v. § 244 I Nr. 1 lit. a StGB sind Gegenstände, die dem Waffengesetz unterfallen, sowie Gegenstände, welche nach ihrer bestimmungsgemäßen Art als Angriffs- oder Verteidigungsmittel gegen Menschen eingesetzt werden können
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  3. Diebstahl mit Waffen, Bandendiebstahl, Wohnungseinbruchdiebstahl, § 244 StGB. Hier finden Sie eine Darstellung der BGH-Rechtsprechung zu § 244 StGB
  4. Als Waffe werden gem. § 1 Abs. 2 WaffG i.V.m. Anlage 1 zum WaffG Pistolen, auch Gaspistolen, Gewehre, Messer, sofern sie nach ihrer Bauart als Waffen bestimmt sind, Handgranaten usw. angesehen.
  5. Zunächst einmal kann aus dem Wortlaut herausgelesen werden, dass der Oberbegriff der Vorschrift das gefährliche Werkzeug ist. Die Waffe stellt also nur ein Beispiel für ein gefährliches Werkzeug dar.
  6. Eine Wohnung definiert man oft als den Inbegriff von Räumlichkeiten, die nicht nur vorübergehend der Unterkunft eines oder mehrerer Menschen dienen. Zu beachten ist aber die gewaltige Straferhöhung, die mit Verwirklichung des § 244 StGB einhergeht. Daher erscheint es sinnvoller den Begriff der Wohnung etwas enger zu fassen und damit nicht gleichzusetzen mit dem Begriff in § 123 StGB, indem man nur solche Räumlichkeiten hierunter fasst, die nicht nur zur Gewahrsamssphäre zählen, sondern Kernbereich des privaten Lebens und Wirkens sind, weil sie die Selbstentfaltung und intime Kommunikation in einer geschützten Umgebung gewähren. Dachböden, Keller und Garagen werden daher hierunter wohl weniger zu fassen sein, es sei denn, es handelt sich um einen speziellen Keller, der privat genutzt wird, etwa weil er im Rahmen eines Einfamilienhauses privat dauerhaft genutzt wird und ausnahmsweise unter oben besagte Definition zu fassen ist. Insoweit ist also eine Einzelfallbetrachtung entscheidend.

ᐅ Gefährliches Werkzeug: Definition, Begriff und Erklärung

Waffe Definition Waffe Hierunter ist eine Waffe im technischen Sinn zu verstehen, also ein gebrauchsbereites Werkzeug, das nach der Art seiner Anfertigung nicht nur geeignet , sondern auch allgemein dazu bestimmt ist, Menschen durch seine mechanische oder chemische Wirkung körperlich zu verletzen Die Gegenansicht zieht subjektive Kriterien zur Definition des Begriffes heran und verlangt einen inneren Verwendungsvorbehalt des Täters. Wessels/Hillenkamp Strafrecht BT/2 Rn. 275. oder eine konkrete Gebrauchsabsicht. SK-Günther § 250 Rn. 8 Teilweise wird unter Hinweis auf das Tatbestandsmerkmal „gemeinschaftlich“ noch immer verlangt, dass die beiden Personen mittäterschaftlich handeln müssen.Ein gefährliches Werkzeug ist jeder bewegliche Gegenstand (auch Tiere, siehe BGHSt 14, 152), der durch die Art seiner konkreten Verwendung eine Gefahr für Leib oder Leben darstellt (so im Rahmen der Körperverletzungsdelikte) beziehungsweise bei dem neben seiner allgemeinen Eignung, erhebliche Körperverletzungen zuzufügen, hinzutritt, dass der Täter sich insgeheim vorbehält, den Gegenstand notfalls auch einzusetzen (so im Rahmen der Eigentumsdelikte Diebstahl und Raub). Definition: Waffe im Sinne von § 224 I Nr. 2 StGB ist ein Gegenstand, der nach seiner Art dazu bestimmt ist, bei Menschen erhebliche Verletzungen zu verursachen. Subsumtio

E-Scooter erfreuen sich zunehmender Beliebtheit – auch als nächtliches Transportmittel für den Nach-Hause-Weg nach dem Kneipenbesuch. Je nach Grad der dabei vorhandenen Alkoholisierung kann das aber... Es soll abschließend darauf hingewiesen werden, dass § 244 StGB den § 242 StGB im wege der Gesetzeskonkurrenz verdrängt, weil ein Fall der Spezialität vorliegen würde. Der § 243 StGB geht in § 244 StGB als Strafzumessungsregel auf.

3. Anderes gefährliches Werkzeug (§ 244 Abs. 1 Nr. 1a StGB)

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Thema Körperverletzung - Definition und Erklärung. Alle Angaben ohne Gewähr. Es wird keine Gewähr für inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen Strafrecht − BT I 0. Einleitung Zur Dogmatik des besonderen Teils Literatur: Ł Stratenwerth Ł Entscheidsammlung zum StR BT Systematik des Strafgesetzbuchs: Ł StR − AT (Art. 1−110 StGB): Allgemeine Regeln, die fü Vielen Dank für Ihren Beitrag. Sie haben vollkommen recht. Schreckschusspistolen sind als Waffen zu qualifizieren, wenn sie geladen und funktionsbereit sind und zusätzlich der Explosionsdruck nach vorne durch den Lauf austreten kann. Gleiches gilt für Gasschusswaffen, da sie nach ihrer Beschaffenheit geeignet sind, erhebliche Verletzungen hervorzurufen. Wir haben den entsprechenden Abschnitt diesbezüglich überarbeitet. Weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit.

Es ist nicht nötig, dass die Sache auch aus der Wohnung an sich entwendet wird. Vielmehr reicht es nach überwiegender Auffassung aus, dass der Täter in die Wohnung einbricht um sodann Zutritt zu einem anderen Raum zu haben, aus dem er eine Sache entwenden will, der aber wiederum nicht zur Wohnung gehört.

Die gefährliche Körperverletzung, § 22

Du hast das Thema nicht ganz verstanden? Dann lass es Dir in aller Ruhe auf Jura Online erklären! Im Sinne der Definition kann ein gefährliches Werkzeug also nur ein körperfremdes Hilfsmittel sein, sodass Teile des Körpers selbst ausgeschlossen sind. Ein Boxer mit einer „Faust aus Stahl“ bedient sich also nicht eines gefährlichen Werkzeuges, auch wenn sein Schlag wesentlich gefährlicher ist, als der Schlag eines untrainierten Dritten. Dennoch kann der Schlag eines Boxers durchaus eine „das Leben gefährdende Behandlung“ i.S.v. § 224 Absatz 1 Nr. 5 StGB darstellen.

Video: Gefährliche Körperverletzung, § 224 StGB - Strafrecht

Definition zu Gefährliches Werkzeug iurastudent

Tatbestandsmerkmale beschreiben im Strafrecht ein verbotenes Verhalten. Jede Strafnorm folgt einem einfachen Prinzip. Es lässt sich auf folgende Formel herunterbrechen: Wenn jemand das und das tut, dann muss er mit diesen und jenen Konsequenzen rechnen. Wer eine bestimmte verbotene Verhaltensweise an den Tag legt, muss mit einer bestimmten Strafe rechnen Die h.M. hält dieser Ansicht entgegen, dass sie zum einen gegen den Wortlaut verstoße, da der natürliche Sprachgebrauch keine feststehenden Gegenstände als Werkzeug betrachten würde. Darüber hinaus wird ausgeführt, dass in den meisten Fällen bei den von der Literatur ins Auge gefassten Begehungsweisen eine gefährliche Behandlung gemäß Abs. 1 Nr. 5 vorliegen wird, sodass eine Erfassung über Abs. 1 Nr. 2 nicht erforderlich ist.

Alle Ansätze werden mit teilweise gravierenden Ergänzungen vertreten. Fest steht zumindest, dass die Definition des § 224 nicht passt. Daher sollte der Streit um die Auslegung und die Problematik auch in einer Klausur dargestellt werden. Wie sich die Studenten dann letztlich entscheiden bleibt ihnen natürlich überlassen, sofern sie ihre Ansicht irgendwie begründen. Nach hier vertretener Ansicht erscheint es der gesetzgeberischen Intention und der Auslegung zufolge aus oben besagten Gründen am sinnvollsten, davon auszugehen, dass ein Werkzeug als gefährlich anzusehen ist, wenn es nicht nur abstrakt geeignet ist, erhebliche Verletzungen herbeizuführen, sondern andererseits auch das Bei- sich- führen durch den Täter in der speziellen Situation aus der Sicht eines objektiven Betrachters  nicht anders verstanden werden kann, als dass es als Waffe eingesetzt werden soll. Sozialübliche Werkzeuge haben nach hier vertretener Ansicht daher auszuscheiden.Sofern die Abgrenzung zwischen Täterschaft und Teilnahme in der Klausur Probleme aufwirft, sollten Sie erneut mit dem Haupttäter beginnen (im obigen Fall B) und bei § 224 Abs. 1 Nr. 4 dann feststellen, dass zumindest ein die Tat fördernder Beitrag i.S.d. Beihilfe oder ein bestimmender Beitrag i.S.d. Anstiftung in Betracht kommt, was nach h.M. ausreicht. Ob der Tatbeitrag zudem auch eine Mittäterschaft begründen könnte, lassen Sie an dieser Stelle dann offen und verweisen auf die spätere Prüfung. Immer wieder führt es zu Diskussionen, welche Messer nach dem Waffenrecht erlaubt und verboten sind. Gerade durch die Reform des Waffenrechts gibt es hierbei häufig Probleme und Missverständnisse, nicht zuletzt in Grenzregionen, da hierzulande mitunter verboten ist, was in Nachbarländern (noch) erlaubt ist

4. Sonstige Werkzeuge oder Mittel (§ 244 Abs. 1 Nr. 1b StGB)

Dies zusammen mit der Definition aus Anlage 2 bildet die gesetzliche Basis, um den Tatbestand illegaler Waffenbesitz zu definieren. Besitzen Personen also einen Gegenstand, der rechtlich gesehen eine Waffe ist und dessen Besitz entweder verboten oder nur mit einer Berechtigung erlaubt ist, muss mit einer Strafe für unerlaubten. Ein gefährliches Werkzeug ist jeder bewegliche Gegenstand, der nach seiner objektiven Beschaffenheit und Art seiner Verwendung im konkreten Fall geeignet ist, erhebliche Verletzungen herbei zu führen. Diese und viele weitere Aufgaben findest du in unseren interaktiven Online-Kursen. Registriere dich jetzt! Bei der Bandenmitgliedschaft handelt es sich um ein besonderes persönliches Merkmal im Sinne des § 28 II StGB. Ist also jemand nicht Mitglied der Bande, so kommt nur eine Bestrafung aus § 242 oder § 243 StGB in Betracht, entweder als Mittäter, Anstifter oder Gehilfe. Es ist nicht erforderlich, dass diese Gruppierung hierarchisch organisiert ist. Weiterhin kann die Verbindung der Personen auch konkludent erfolgen. Aus diesem Grund braucht man nicht etwa eine Bandenabrede. Im Extremfall kann es sogar sein, dass sich die Bande untereinander gar nicht persönlich kennt, es muss nur eine Übereinkunft dahingehend vorliegen, zusammen vorzugehen.A verabreicht B „K.O.-Tropfen“, damit dieser in einen komatösen mehrstündigen Schlaf fällt und ihn bei seinem Vorhaben, seine Freundin zu verführen, nicht stört.

Diebstahl nach § 244 StGB - Qualifikation - Jura Individuel

  1. Definition. Straßenraub (© rock_the_stock / Fotolia.com) Von Straßenraub spricht man, wenn es zu einem Raub auf offener Straße kommt. Gesetzliche Regelung. Den Straftatbestand des Straßenraubs als solches gibt es nicht. Der Straßenraub gehört zu den Raubstraftaten und ist in § 249 StGB geregelt. Raubstraftaten werden auf unterschiedlichste Art und Weise begangen
  2. Guten Tag, Zum Punkt in dem sie den Begriff der Waffe erläutern, muss auf die Rechtsprechung zu Schreckschusspistolen unbedingt noch einmal eingegangen werden. Sie behaupten, solche Waffen würden nicht unter dem Begriff der Waffe subsumierbar sein. Dies stimmt allerdings nur bedingt !
  3. Weitere hinterlistige Überfälle können sein: Verstecken und Auflauern, Beibringen eines Betäubungsmittels, Anbringen einer Stolperfalle etc.
  4. Das Bundesverfassungsgericht hat den Rechtsfrieden des einzelnen als das von § 241 StGB geschützte Rechtsgut bezeichnet.[1] Auf das Reichsgericht geht die Wendung zurück, Rechtsgut sei das individuelle Rechtsicherheitsvertrauen.[2]
  5. Mittels einer waffe oder eines anderen gefährlichen werkzeugs als waffe (§ 224 abs. 1 nr. 4 stgb) ausreichen. Dies ist jedenfalls dann der fall, 27 diebstahl mit waffen; bandendiebstahl. Dass die definition des § 224 i nr. 2 alt. 2 stgb nicht wa in § 243 ii stgb enthalten ist. Da der täter die waffe in solchen fällen jedoch bei
  6. Nun ist noch fraglich, in welcher Form zusammengewirkt werden muss. Nachdem nun geklärt ist, dass die überwiegende Ansicht der Literatur und Rechtsprechung eine räumlich-zeitliche Nähe zum Tatort nicht voraussetzen, ist noch nicht geklärt, in welcher Form die Bandenmitglieder zusammen wirken müssen. Kurz gesagt, es muss geklärt werden ob es nötig ist, dass ein Bandenmitglied als Täter agiert oder eventuell sogar alle Mittäter sein müssen, oder ob auch ein Gehilfenbeitrag einer oder gar aller Mitglieder ausreicht. Die Handlungsqualität soll nunmehr festgestellt werden. Ein Bandenmitglied muss in jedem Fall als Täter agieren. Die Mitwirkung erfordert aber keine Mittäterschaft, sondern kann auch in einer anderen Form der Beteiligung liegen. Wir merken uns daher: Zwei Bandenmitglieder müssen zusammenwirken, entweder als Mittäter, oder als Täter und Teilnehmer. Das Ganze muss nicht am Tatort geschehen. Im Einzelnen ist die Problematik aber nach wie vor recht umstritten.

Abgrenzung von Waffe und gefährlichem Werkzeug für Juriste

  1. Nach a.A. sollen auch unbewegliche Gegenstände, wie feststehende Wände, gegen die der Kopf des Opfers geschlagen wird, unter den Begriff des Werkzeugs zu subsumieren sein, da es von der Wirkung keinen Unterschied mache, ob das Werkzeug beweglich sei oder nicht.
  2. Definition. Der sogenannte Notwehrexzess ist Notwehr, bei der die Verhältnismässigkeit nicht gewahrt wurde.. Grundsatz. Überschreitet der Abwehrende die Grenzen der Notwehr, so mildert das Gericht die Strafe. (Art. 16 StGB)Entschuldbarkeit. Überschreitet der Abwehrende die Grenzen der Notwehr in entschuldbarer Aufregung oder Bestürzung über den Angriff, so handelt er nicht schuldhaft
  3. bei sich führt eine Waffe (§§244, 250), wer sie bewusst gebrauchsbereit bei sich hat. Am eigenen Körper braucht er sie nicht zu gelten im Strafrecht je-doch nicht.) Gebäude (§243 I Nr.1) ist ein durch Wände und Dach begrenztes, mit dem Erdboden fest wenn auch nur durch eigene Schwere- verbundenes Bauwerk, das den Eintritt von.
  4. Strafrecht: In den §§ 74-76 a StGB geregelte fakultative Folge der Verurteilung aus einer Straftat, die bewirkt, dass das Eigentum an der eingezogenen Sache oder das eingezogene Recht mit Rechtskraft der zugrunde liegenden Entscheidung auf den Staat übergeht, § 74 e StGB. Zu unterscheiden sind die Einziehung als Tatfolge mit strafähnlichem.
  5. Juristische Definition zu Waffe aus dem Strafrecht mit Quellennachweisen

Video: Diebstahl mit Waffen Fachanwalt Strafrecht Münche

Bedrohung - Wikipedi

Auch hier kann dem Gesetzestext entnommen werden, dass die Waffe den Spezialfall des gefährlichen Werkzeugs darstellt.A und B befinden sich in einer wortreichen Auseinandersetzung, die B dadurch zu beenden vorgibt, dass er A die Hand zum Friedensschluss entgegen streckt. Kaum hat der ahnungslose A die Hand ergriffen, stößt ihm B unvermittelt das Knie in den Unterleib.Wer eine Körperverletzung (§ 223 StGB) mittels einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs begeht, wird gemäß § 224 Absatz 1 StGB mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.Wie man sich in der Klausur entscheidet ist sicherlich wieder dem Einzelnen überlassen, sofern die Ansicht nur sauber begründet wird, ist wohl beides mit guten Argumenten vertretbar. Für die herrschende Ansicht spricht insbesondere das Argument, dass ein im Hintergrund agierender Bandenchef niemals nach § 244 I Nr.2 StGB zu bestrafen wäre, wenn man ein Zusammenwirken am Tatort voraussetzen würde. Dies erscheint aber so evident sinnwidrig, dass der Gesetzgeber es kaum so gewollt haben kann.

Das Kraftfahrzeug als gefährliches Werkzeug

1. zur Ausführung der Tat in ein Gebäude, einen Dienst- oder Geschäftsraum oder in einen anderen umschlossenen Raum einbricht, einsteigt, mit einem falschen Schlüssel oder einem anderen nicht zur ordnungsmäßigen Öffnung bestimmten Werkzeug eindringt oder sich in dem Raum verborgen hält Polizist P möchte einen anfahrenden Autorfahrer stellen, indem er sich auf die Motorhaube des Fahrzeugs legt und sich an den Scheibenwischern festhält. Nachdem der Autofahrer nicht anhält, nutzt er bei der nächsten Kurve die Fliehkräfte und lässt sich auf den Asphalt fallen. Dabei zieht er sich Schürfwunden an Armen und Beinen zu.Eine Schere, der Schuh am Fuß beim Tritt gegen empfindliche Stellen des Körpers, ein Kraftfahrzeug, auch das Ausdrücken einer brennenden Zigarette auf der Haut des Opfers wegen der nicht sicher absehbaren Folgen, wie z.B. komplizierte Wundheilung und Narbe, sowie das Übergießen mit siedenden Flüssigkeiten, wobei diese schon vom Anwendungsbereich der Nr. 1 umfasst werden. Keine gefährlichen Werkzeuge sollen Behandlungs- und Operationsinstrumente in den Händen von niedergelassenen Ärzten sein, die bestimmungsgemäß gebraucht werden, wie z.B. Skalpelle. nition: So wird z. B. bei der Definition der »Wegnahme« (§ 242 StGB) die Bestim-mung des Gewahrsams eingerückt. II. Literatur/Rechtsprechung An die Definition schließen sich regelmäßig die Rubriken »Literatur« und »Recht-sprechung« an, um dem Leser die Möglichkeit zu bieten, sich breiter und gründlicher zu informieren

Definition: gefährliches Werkzeug bei § 224 [StGB

Fachanwalt Strafrecht Berlin - Diebstahl mit Waffen - Vorladung als Beschuldigter *Tel 030 - 526 70 93 0 - Strafverteidiger, Kanzlei Pohl und Mar Im Folgenden soll § 244 I Nr. 2 erläutert werden, der den Bandendiebstahl einer höheren Strafe unterwirft.

BGH: Was versteht man unter Sprengstoff i

Absatz 2 enthält darüber hinaus den mit dem 14. Strafrechtsänderungsgesetz eingefügten Vortäuschungstatbestand, nach welchem auch derjenige strafbar ist, der dem Opfer die Verwirklichung eines fremden oder eigenen Verbrechens vermittelt, welches dem Opfer selbst oder einer nahestehende Person unmittelbar bevorstehe, obwohl dies, wie der Täter weiß, in Wahrheit nicht der Fall ist. Definition Mittäterschaft «Nach der Rechtsprechung ist Mittäter, wer bei der Entschlies-sung, Planung oder Ausführung eines Deliktes vorsätzlich und in massgebender Weise mit anderen Tätern zusammenwirkt, so dass er als Hauptbeteiligter dasteht. Dabei kommt es darauf an, ob der Tatbeitrag für die Ausführung des Deliktes s

Um diese Divergenz zu überwinden, befürwortet eine starke Literaturauffassung eine Interpretation der Gefährlichkeit eines Werkzeugs ausschließlich anhand objektiver Kriterien. Innerhalb dieser Ansicht verlangen manche jedoch zusätzlich Waffenähnlichkeit oder eine dem Gegenstand generell innewohnende Gefährlichkeit, um den Anwendungsbereich einzugrenzen. Strafrecht AT I Prof. Dr. iur. Marc Thommen 05_Objektiver Tatbestand 1 . Objektiver Tatbestand 05_Objektiver Tatbestand 2 . Deliktsaufbau Tatbestand Objektiv • Täter der Waffe gefährden) besteht 3 Sie zieht die beschlagnahmten Gegenstände definitiv ein, wenn di Weitere Voraussetzungen der Zulässigkeit eines Transports sind, dass die Waffe nicht schussbereit und nicht zugriffsbereit ist. Zur Beseitigung bestehender Rechtsunsicherheiten in der Praxis, die sich beim Transport von Schusswaffen ergeben, bestehen in Anlage 1 Abschnitt 2 Nrn. 12 und 13 WaffG Begriffsbestimmungen für die Schussbereitschaft / Zugriffsbereitschaft einer Schusswaffe Vergewaltigung ist nach Artikel 36 der Istanbul-Konvention das nicht einverständliche, sexuell bestimmte vaginale, anale oder orale Eindringen in den Körper einer anderen Person.. Vergewaltigungen bedeuten eine massive Verletzung der Selbstbestimmung des Opfers, Schmerzen (beispielsweise Koitusschmerzen oder Vaginismus aufgrund ausbleibender Lubrikation, Analfissuren) oder eine mögliche.

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Weiterhin könnte man annehmen, dass zwar die objektive Gefährlichkeit entscheidet, allerdings dann zumindest sozialtypische Werkzeuge oder diebstahlstypische Werkzeuge auszuscheiden haben. Dann wäre also ein Schraubenzieher dann kein gefährliches Werkzeug, wenn er bei einem Einbruchsdiebstahl mitgeführt würde, aber bei einem Ladendiebstahl schon. Der Baseballspieler, der seinen Schläger im Supermarkt bei sich führt würde auch anders behandelt werden, wenn er etwas stiehlt, als gewöhnliche Personen, die diesen bei sich führen.Gemeinschaftlich ist die Körperverletzung begangen, wenn mindestens zwei Personen als Angreifer am Tatort zusammen wirken. WassUp 1.9.4.5 timestamp: 2020-05-20 09:54:24PM UTC (09:54PM) If above timestamp is not current time, this page is cached.

Sofern Sie eine andere Definition wählen als die der h.M., wirkt sich das auch auf den Vorsatz aus. Sind Sie z.B. der Auffassung, dass bei Nr. 5 eine konkrete Gefahr erforderlich ist, so muss der Täter auch mit dieser konkreten Gefahr gerechnet und sie billigend in Kauf genommen haben. In der Klausur kann es sein, dass insbesondere bei der Nr. 5 im objektiven Tatbestand die unterschiedlichen Meinungen irrelevant sind, im subjektiven Tatbestand der Täter aber allenfalls Vorsatz im Hinblick auf eine abstrakte, nicht aber auf eine konkrete Gefahr hat, so dass Sie in Fällen dieser Art den Streit im objektiven Tatbestand entscheiden sollten. Anders als etwa in den Verei­nigten Staaten unter­liegt der Waffen­besitz in Deutschland strengen Vorgaben. Wir zeigen, wer unter welchen Voraus­set­zungen Waffen besitzen, wer sie führen darf und zeigen dabei: Die Regeln sind streng Ein weiterer Qualifikationsgrund liegt nach § 224 Abs. 1 Nr. 3 in der Begehung mittels eines hinterlistigen Überfalls. Das Dokument mit dem Titel « Notwehr und Notstand » wird auf Recht-Finanzen (www.recht-finanzen.de) unter den Bedingungen der Creative Commons-Lizenz zur Verfügung gestellt. Unter Berücksichtigung der Lizenzvereinbarungen dürfen Sie das Dokument verwenden, verändern und kopieren, wenn Sie dabei Recht-Finanzen deutlich als Urheber kennzeichnen Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (21 ZB 15.83) hält fest, dass im Zusammenhang mit der Jagdausübung Waffen nicht schussbereit (geladen) in einem Fahrzeug geführt werden dürfen.Der Betroffene war Jäger und wolle sich hier damit verteidigen, dass die schussbereite, geladene, Waffe für ihn notwendig sein

Bedrohung ist ein Gefährdungsdelikt, mit dem das Begehen eines Verbrechens gegen eine Person oder einem der Person Nahestehenden angedroht wird. Hierbei reicht es im deutschen Strafrecht aus, dass die Bedrohung vorgetäuscht wird. Es ist in diesem Fall von erheblicher Bedeutung, dass es sich um eine ernstliche Drohung handelt; ob der Bedrohte diese ernst nimmt, ist hierbei unerheblich. Ebenso ist nicht relevant, ob der Täter die Drohung tatsächlich umsetzen kann oder will. Eine Bedrohung kann auch durch konkludentes Verhalten erfolgen. Die Bedrohung ist ein Straftatbestand, der in § 241 StGB geregelt ist. Außerdem: Wer in Deutschland eine Waffe verkauft, tut dies zum Beispiel über ein Online-Portal wie egun.de. Hier verkaufen meist Privatpersonen ihre Schusswaffen an andere. Diese Art des Waffenhandels ist in Deutschland erlaubt. Hierzu muss der Verkäufer sich die Berechtigung von dem Käufer vorweisen, und nach dem Handel müssen beide, also.

Die Definition fällt hier oftmals deutlich leichter als beim gefährlichen Werkzeug. Ein Dolch beispielsweise ist eine Waffe, weil er für nichts anderes gedacht ist, als Verletzungen herbeizuführen. Ein langes Küchenmesser aber ist keine Waffe, weil es erst durch Zweckentfremdung zur Gefahr wird. Das gefährliche Werkzeu Anwalt für Strafrecht: Unerlaubtes Handeltreiben mit Btm in nicht geringer Menge. bei dem er oder ein anderer Beteiligter eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug bei sich führt. Der Bundesgerichtshof befasste sich in seiner Entscheidung vom 20. September 2017 (1 StR 112/17) mit der Frage, ob auch ein Pfefferspray ein von § 244. Für ZR, SR, ÖR oder komplett Mit und ohne Korrekturservice Wöchentliche Freischaltung von 1 oder 3 Klausuren Dem Wortlaut „gefährliches Werkzeug“ ist zu entnehmen, dass als ein solches Werkzeug nur körperfremde Sachen in Betracht kommen. Unbewehrte Körperteile, wie z.B. die Faust, die Handkante oder das Knie, stellen mithin keine gefährlichen Werkzeuge dar. Unerheblich ist hingegen der Aggregatzustand des Werkzeugs, so dass auch Salzsäure und giftige Gase in Betracht kommen.

Waffengesetz (WaffG) und Anlage 1 § Inhalt & Definition

Tatbestandsmerkmale § Definition & Aufbau einer Strafta

Körperverletzung - Definition, Begriff und Erklärun

Dass also eine andere Definition her muss zeigt sich deutlich. Wie aber nun der Begriff des gefährlichen Werkzeugs auszulegen ist, hat noch keine abschließende Klärung erfahren, weshalb diese Norm auch immer sehr gerne zu Prüfungsstoff gemacht wird, da von dem Studenten nicht nur erwartet wird, das Problem zu erkennen, sondern auch selber zu denken und nicht lediglich auswendig zu lernen und zu subsumieren.Wird ein Opfer vom Täter auf eine Straße geschubst und erleidet es seine Verletzungen erst dadurch, dass sich im Anschluss daran ein Unfall entwickelt, weil ein Autofahrer nicht rechtzeitig ausweichen kann, so ist die Behandlung, nämlich das „Schubsen“, vom BGH nicht als lebensgefährliche Behandlung angesehen worden. Demnach muss die Gefahr auch hier „mittels“ der Art der Behandlung eintreten.

DEFINITION Waffe ist ein körperlicher Gegenstand, der nach seiner objektiven Beschaffenheit und seinem Zustand zur Zeit der Tat bei bestim-mungsgemäßer Verwendung geeignet ist, erhebliche Verletzungen herbeizuführen. Mittels der Waffe (oder des gefährlichen Werkzeugs) ist die Körper-verletzung begangen, wenn die Verletzungdurch dieses. Immerhin setzt das BGB fest, dass Tiere zwar im rechtlichen Sinne wie Gegenstände behandelt werden, aber eben ausdrücklich keine Gegenstände sind. Im StGB existiert eine vergleichbare Norm nicht, sodass lediglich eine analoge Anwendung der BGB-Vorschrift in Betracht käme. Im vorliegenden Fall wäre dies allerdings eine Analogie zu Lasten des Täters und damit eigentlich unzulässig. 2. Waffe oder gefährliches Werkzeug nach § 224 I Nr. 2 a) Waffe b) Gefährliches Werkzeug aa) Unbewegliche Sachen (1) Nur bewegliche Gegenstände (2) Auch unbewegliche Gegenstände (3) Stellungnahme bb) Ärztliche Instrumente 3. Hinterlistiger Überfall nach § 224 I Nr. 3 4. Mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich nach § 224 I Nr.

Anders ist die Lage, wenn die Faust nicht mehr nackt oder der Fuß „beschuht“ ist (vgl. BGHSt 30, 375 ff.). Der eingegipste Arm oder der beschuhte Fuß können in vielen Fällen gefährliche Werkzeuge darstellen, jedoch auch nicht zwangsweise. Eine Unterschied kann schon darin bestehen, dass der Täter einen leichten Leinensneaker trägt oder schwere Springerstiefel, um ein krasses Beispiel zu nennen.Vertretbar könnte nun sein anzunehmen, dass nur solche Werkzeuge als gefährlich einzustufen wären, die auch gesetzlich verboten oder wegen ihrer Gefährlichkeit erlaubnispflichtig wären. Allerdings scheint der geringe Umfang an Strafschärfungen nicht angemessen, wenn man bedenkt, dass es diverse Werkzeuge gibt, die gesetzlich nicht verboten sind, aber im Prinzip dazu geeignet schwere Verletzungen oder den Tod des Opfers herbeizuführen. Dies würde zwar wegen der Begriffsbestimmtheit Klarheit schaffen, aber nur mäßig mit der aus dem Gesetzestext hervorgehenden Intention des Gesetzgebers einhergehen. 38) wird angenommen, dass - der benannte besonders schwere Fall der Geiselnahme nach § 121 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 StGB als andere Waffe auch die Waffe im nicht-technischen Sinn erfasst (so BTDrucks. 7/550 S. 220 a.E.) und deshalb dieses Regelbeispiel etwa dadurch erfüllt ist, dass der Angeklagte einem der Vollzugsbediensteten bei der Tat eine. Dies gilt gerade im Strafrecht. Daher werden in diesem Beitrag 15 Standarddefinitionen aufgelistet, die man für die Prüfungen im Bereich Strafrecht AT können sollte. kausal : Kausal für einen Erfolg ist jede Bedingung, die nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele (sog Jura online lernen auf Jura Online mit dem Exkurs zu 'Problem - Scheinwaffe i.S.d. §§ 244 I Nr. 1b, 250 I Nr. 1b StGB' im Bereich 'Strafrecht BT 1

Waffe 224 Stgb Definition - Lainey Gros

Bei dieser Norm handelt es sich um eine unselbständige Abwandlung tatbestandlicher Art zu § 242 StGB und zwar um eine Qualifikation. Um noch einmal ins Gedächtnis zu rufen besteht daher für einen Strafrichter nicht der Spielraum, den er bei Abwandlungen nichttatbestandlicher Art hat. Ist ein Qualifikationstatbestand erfüllt, so ist aus dieser Vorschrift auf Grund ihres abschließenden und zwingenden Charakters zu bestrafen. Weiterhin gibt es auch nicht die Möglichkeit für den Strafrichter einen unbenannten Fall der Qualifikation anzunehmen, wie es bei § 243 StGB der Fall ist.Dies ist eine Folge der sechsten Strafrechtsform, welche am 01. April 1998 in Kraft getreten ist. Der Reformgesetzgeber hat bewusst die gleiche Formulierung verwendet, damit die zur Körperverletzung entwickelten Grundsätze entsprechend angewendet werden können (vgl. BT-Drs. 13/9064), S. 18). Damit wollte der Reformgesetzgeber mit den allgemeinen Auslegungsregeln von Gesetzen konform gegen. Danach hat nämlich die Verwendung des gleichen Begriffes bei unterschiedlichen Normen zur Folge, dass die Definition und Grundsätze bei allen Normen die gleiche ist. Dies ist beim ‚gefährlichen Werkzeug‘ allerdings nur bedingt geglückt, da eine Anwendung der Grundsätze zu den Körperverletzungsdelikten bei den Eigentumsdelikten zu unverhältnismäßigen Ergebnisse führen würde:

Unter anderem gefährlichem Werkzeug versteht man einen Gegenstand, der in der konkreten Art seiner Benutzung im Einzelfall geeignet ist, erhebliche Verletzungen herbeizuführen. Eine Verwendung oder ein Einsatzwille ist beim Diebstahl mit Waffen nicht erforderlich. Grundsätzlich genügt auch ein generelles Verfügungsbewusstsein. Der Täter muss den Gegenstand nicht in der Hand halten oder am Körper tragen. Es reicht aus, wenn sich das gefährliche Werkzeug in Griffweite befindet. Nachdem bei rein objektiver Betrachtungsweise auch jeder Alltagsgegenstand zum gefährlichen Werkzeug mutieren kann, ist zumindest bei Gegenständen mit geringem Gefahrenpotential, deren Besitz als sozialadäquat anzusehen ist, ein konkretes Verfügungsbewusstsein erforderlich.Sofern unproblematisch die andere Person Anstifter oder Beihelfender ist, prüfen Sie bei dem Merkmal „Beteiligter“ inzident den jeweiligen Beitrag („fördern oder bestimmen“) und stellen fest, dass insoweit eine gemeinschaftliche Begehung vorliegt. Später können Sie dann bei der Prüfung des Teilnehmers hinsichtlich des Beitrags auf oben verweisen.Unter einem Gift wird jeder anorganische oder organische Stoff verstanden, der die Gesundheit durch chemische oder chemisch-physikalische Wirkung zu beeinträchtigen vermag.In der Regel erfolgt die Beibringung durch eine direkte innere Anwendung. Umstritten ist jedoch, ob das Beibringen auch zu bejahen ist, wenn der Stoff oder Gift nur äußerlich angewendet werden.

Vergewaltigung - Wikipedi

Das Gift und die Stoffe müssen geeignet sein, die Gesundheit zu schädigen. Umstritten ist, wie diese gesundheitsschädliche Eignung zu definieren ist.Der BGH hat jedoch wiederholt eine generelle Definition eines gefährlichen Gegenstandes bei § 244 StGB abgelehnt. Vielmehr lässt er die Eingrenzung zu, es solle sich um einen abstrakt gefährlichen Gegenstand handeln.

Der Waffenbegriff im Strafrecht ist nicht identisch mit dem des Waffenrechts. Das Waffenrecht dient jedoch als Orientierungshilfe.Die Prüfung des Grundtatbestandes des § 242 StGB wurde bereits in den Schemata zum objektiven Tatbestand des 242 StGB und dem subjektiven Tatbestand des § 242 StGB besprochen. Definition : Eine Handlung ist rechtswidrig, wenn sie einen Unrechtstatbestand verwirklicht Er richtete dann die Waffe auf den herankommenden Verfolger und forderte ihn auf, stehen zu bleiben, denn er habe doch gar nicht fest zugetreten. Der Fahrer B reagierte in der Weise, Strafrecht zweiter Teil (). Das folgende Schema befasst sich daher nur noch mit den Punkten, die zusätzlich zum Grundtatbestand in einer Klausur noch zu prüfen wären, wenn die Verwirklichung von § 244 StGB im Raum steht.

Waffen im Sinn der §§ 244, 244a StGB (Diebstahl mit Waffen) sind Gegenstände, die von vornherein dazu konstruiert sind, als Angriffsmittel ode Nackte Körperteile können keine gefährlichen Gegenstände sein, egal wie muskelbepackt ein Körper auch sein mag. Würde man die nackte Faust aber beispielsweise als gefährliches Werkzeug akzeptieren, wäre der Anwendungsbereich der einfachen Körperverletzung extrem eingegrenzt.Die erheblichen Verletzungen müssen nicht tatsächlich eingetreten sein. Es reicht nach der Definition, dass das gefährliche Werkzeug potentiell geeignet war, diese herbeizuführen. Der Versuch bezeichnet im Strafrecht Deutschlands ein Deliktsstadium, das zwischen strafloser Tatvorbereitung und Tatvollendung liegt. Gemäß des Strafgesetzbuchs (StGB) liegt ein Versuch vor, wenn der Straftäter nach seiner Vorstellung von der Tat zur Verwirklichung des Tatbestands unmittelbar ansetzt.. Führt der Versuch zur Vollendung eines Tatbestands, ist er für die Strafbarkeit des. Auch aus diesem Grund will die o.g. Literaturauffassung unbewegliche Gegenstände unter den Begriff des Werkzeugs subsumieren, da letztlich nicht die durch die Bewegung des Gegenstandes herbeigeführte Verletzung maßgeblich ist.

Strafrecht. Flashcards by kicker03, updated more than 1 year ago 26 6 0 Description. Flashcards on Strafrecht, created by kicker03 on 29/11/2015. No tags specifie 2. Waffe Bei dem Merkmal Waffe handelt es sich um den Sonderfall eines gefährlichen Werk-zeugs. Definition: Eine Waffe ist jeder Gegenstand, der dazu bestimmt ist, Menschen durch mechanische oder chemische Wirkung zu verletzen. 371 Beispiel: Schusswaffen, Gaspistole, Stichwaffen. 37 Waffe ist ein Gegenstand, der dazu geeignet und bestimmt ist, auf mechanischem oder chemischem Weg erhebliche Verletzungen beizubringen. (BGHSt 4, 125, 127) Somit fallen insbesondere Schusswaffen und ihnen gleichgestellte Geräte unter den Waffenbegriff

In minder schweren Fällen kann gem. § 224 Abs. 1 der Strafrahmen abgesenkt werden. Es handelt sich um eine Frage der Strafzumessung, die bei Vorliegen eindeutiger Anhaltspunkte nach der Schuld zu diskutieren ist. Vorlesung Strafrecht I an der Georg-August-Universität Göttingen zur Bearbeitung ausgegeben. Als Schwerpunkte sind das unmittelbare Ansetzen in Konstellationen der Fal- Waffe auf einer Vorrichtung und positioniert diese auf dem Gartenweg. Dabei verbindet er einen Draht vom Abzug des Gewehrs über eine Kordel mit dem Griff des Tors. Die Waffe Körperverletzung - Definition & Erklärung - Zusammenfassung. Im Zusammenhang mit der einfachen Körperverletzung ist wichtig zu merken: einfache Körperverletzung: in § 223 StGB normiert; auch der Versuch ist strafbar (§ 223 Absatz 2 StGB) Strafantragsdelikt (§ 230 StGB) Taterfolg: körperliche Misshandlung oder Gesundheitsschädigun Bedrohung ist ein Gefährdungsdelikt, mit dem das Begehen eines Verbrechens gegen eine Person oder einem der Person Nahestehenden angedroht wird. Hierbei reicht es im deutschen Strafrecht aus, dass die Bedrohung vorgetäuscht wird. Es ist in diesem Fall von erheblicher Bedeutung, dass es sich um eine ernstliche Drohung handelt; ob der Bedrohte diese ernst nimmt, ist hierbei unerheblich

Beachten Sie, dass allerdings auch nach h.M. es unerheblich ist, ob der Gegenstand gegen das Opfer oder das Opfer gegen den Gegenstand geführt wird. Wird also das Opfer mit seinem Kopf gegen einen beweglichen Amboss geschleudert, so liegt eine Körperverletzung nach § 224 Abs. 1 Nr. 2 vor.Hier hat der BGH einen hinterlistigen Überfall bejaht, da der Täter durch das Ausstrecken der Hand zum Friedensschluss seine wahre Absicht planmäßig berechnet verdeckt hat. A. Sachverhalt (leicht abgewandelt) A und vier weitere Personen verabreden sich als Bande mehrere Geldautomaten aufzusprengen, um sich in den Besitz des darin vorgehaltenen Bargeldes zu bringen und es für eigene Zwecke zu verwenden. Hierzu wollen sie ein Gemisch aus brennbarem Gas und Sauerstoff in die Automaten einleiten und dieses mittels eines eingeführten elektrischen Zünders zur. strafrecht bt straftaten gegen das und unterschlagungsdelikte diebstahl 242) tatbestand objektiver tatbestand fremde bewegliche sache sachen 90 bg

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